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Altenhilfe

Wir sind für Sie da, wenn es zu Hause
zu beschwerlich wird und Sie sich individuell
und gut betreut fühlen wollen.

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Häufig gestellte
Fragen (FAQ)

Aktuelles aus der Alltagsbegleitung

Alltagsbegleitung orientiert sich an der Biographie

Wie vom Gesetzgeber festgelegt, bekommen alle Heimbewohner und Heimbewoherinnen sogenannte zusätzliche Betreuungsleistungen.
Gemeint ist damit, dass es in einem Pflegeheim "nicht nur" die Leistungen der eigentlichen Pflege, also Grund- und Behandlungspflege, sowie die hauswirtschaftliche Betreuung geben soll, sondern dass die Bewohnerinnen und Bewohner, und dabei besonders die mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz, gefördert und gefordert werden sollen, ihre noch vorhandenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu erhalten oder, wenn möglich wieder zu erlangen.
Der dafür vorgeschriebene Personalschlüssel ist bei 1:20, was bedeutet, dass wir im Wächterheim bei 40 Bewohnerinnen und Bewohnern 2 Vollzeitstellen für diesen Bereich zur Verfügung stellen müssen.
Diese Stellen sind mit einem sehr guten, in der Alltagsbegleitung ausgebildeten Team von vier Damen mit je 50% Stellenumfang besetzt. Zeitweise erhalten die Damen noch Unterstützung von einem BUFDI und einer Schülerin aus der Käthe Kollwitz Schule.
Frau Kunath, Frau Schwab, Frau Hinneberg und Frau Mayerle, sind in ihrer täglichen Arbeit sehr darauf bedacht, sich an den Interessen der zu begleitenden Bewohner und Bewohnerinnen zu orientieren.
Wichtig ist dabei auch das Wissen darüber, mit welchem einzelnen Menschen aber auch mit welcher Generation und somit mit welcher, oft auch prägenden Geschichte wir es zu tun haben - also welche Biographie haben die zu betreuenden Menschen.
Grundsätzlich ist hier zu sagen, dass die Generation, die heute bei uns im Haus wohnt, sich überwiegend noch durch Arbeit und nicht durch Spiel und Spaß definiert.
Aus diesem Grund bietet die Alltagsbegeleitung des Wächterheims zum Angebot von Gymnastik zur Sturzprophylaxe, Gedächtnistraining, etc. auch einen Schrebergarten, ein Kräuterhochbeet, Seniorengymnastikgeräte im Außenbereich und eine Therapieküche an.
In dieser Küche werden, den Jahreszeiten entsprechende Kuchen, Gutsle oder Osterhasen gebacken, aber auch Spätzle und andere schwäbische Spezialitäten gekocht.
Besonders die Ernte aus dem Schrebergarten wird natürlich hier verarbeitet und so entsteht auch mal ein Gemüseeintopf "ala Wächterheim" für alle.
Für die Herren der Schöpfung, die es mit dem Kochen nicht so haben, gibt es unterschiedliche Bastelangebote, die aber nur bedingt in Anspruch genommen werden. Dafür schauen die Herren gern beim Kochen zu und dürfen dann natürlich auch mitessen.
Damit alle Bewohnerinnen und Bewohner wissen, welches Angebot an welchem Tag stattfindet, hängt auf allen Wohngruppen und im Personenaufzug das jeweilige Wochenprogramm aus.
Wir freuen uns über die rege Teilnahme an den Gruppenangeboten und führen natürlich auch Angebote in Einzelbetreuung für die Bewohnerinnen und Bewohner durch, die nicht an den Gruppen teilnehmen können oder wollen.

Eine Rikschafahrt ist lustig, eine Rikschafahrt ist schön…!

Unter diesem Motto haben einige Bewohnerinnen des Wächterheims ihre erste Rikschafahrt durchgeführt. Das Angebot der Rikschafahrt kommt von der Aktion RiKI (Rikscha Kirchheim) welche von Bufet e.V., der Heinrich Sanwald Stiftung und weiteren Initiatoren ins Leben gerufen wurde.

Die Anschaffung der Rikscha wurde von vielen Sponsoren ermöglicht und nun kann jeder der eine Rikschafahrt möchte sich dafür vormerken lassen. An einem wunderschönen Nachmittag war die Rikscha zum ersten Kennenlernen nun auch auf dem Gelände des Wächterheims und einige „mutige“ Bewohnerinnen haben die erste Probefahrt gemacht. An den Bildern kann man schon erkennen, dass es viel Spaß gemacht hat und der Slogan von RiKI „Ein Recht auf Wind im Haar“ voll zum Tragen kam.

Das Altenhilfezentrum Wächterheim möchte den Bewohnerinnen und Bewohnern diese Fahrten in den Sommer- und Herbstmonaten regelmäßig anbieten.

So werden Rikschafahrten wahrscheinlich jeden zweiten Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr durchgeführt. Dabei wird die Strecke nicht nur auf dem Gelände sein sondern es ist auch möglich, damit in die Stadt zu fahren. Gerne kann auch ein Angehöriger mitfahren und so gemeinsam eine Ausfahrt genießen. 

Was ist dass denn?!

Wer auf dem Gelände des Altenhilfezentrums Wächterheim und der Kita TOPKIDS in der Schlierbacher Straße spazieren geht oder am Wochenende im Café Fachwerk einen Kaffee zu sich nimmt, wird sich fragen: „Was sind denn das für komische Vogelhäuschen?“

Hier unsere Antwort: Das sind gar keine Vogelhäuschen sondern Schmetterlingshäuser.
Diese wurden im Bereich der Alltagsbegleitung im Altenhilfezentrum von den Bewohnern zusammengebaut und mit Acrylfarben und Acryllack bearbeitet bis sie so aussahen, wie sie jetzt auf dem Gelände zu finden sind.

Im Anschluss wurden 2 der Häuschen der Kita geschenkt und dort aufgehängt, eines im Schrebergarten und eines in der Nähe der Eisenbahn.
Nun hoffen wir, dass, durch Zitrusfrüchte angelockt, dort Schmetterlinge ihre Eier ablegen und viele neue Schmetterlinge auf unserem Gelände das Licht der Welt erblicken.  

Im Übrigen: in dem Vogelhäuschen neben dem Schmetterlingshaus im Schrebergarten brütet zur Zeit ein Meisenpaar und das schon das zweite Jahr hintereinander.  

Stadtführung ,mal anders und das in zweierlei Hinsicht

Jeder der schon eine Stadtführung miterlebt hat weiß, dass man gut zu Fuß sein muss, mit einer körperlichen Einschränkung nicht alles sehen kann, und möglichst schnell an allem sehenswürdigem vorbeigeführt wird.
Das Wächterheim hat am 14.06.2016 mal eine etwas andere Stadtführung gemacht.
Die Stadtführung wurde durch das Touristenbüro der Stadt Kirchheim angeboten und zwar unter dem Titel "Kirchheim ohne Hindernisse" also rollstuhlgerecht.

Wenn eine Gruppe von 10 Bewohnerinnen und Bewohnern unterwegs ist, bedeutet dies, dass man einen hohen Bedarf an Begleitpersonen hat und bei diesem Ausflug war eine besondere Gruppe unterwegs, nämlich die Pflegeheimbewohner in Begleitung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern. Die jungen Männer stammen aus Guinea, Afghanistan und Pakistan und sind im Rahmen Ihrer Flucht aus ihren Heimatländern nach Deutschland gekommen.

Schon beim gegenseitigen vorstellen, hat man gleich gespürt, dass man sich mit gegenseitigem Respekt und Anerkennung entgegen kommt.
"Ich heiße "Mehhmod und komme aus Pakistan" - "und ich bin die Hilde, schön das du da bist" so fand sich eines von 5 "Paaren" die gemeinsam vom Wächterheim in die Stadt gelaufen sind.
Nach der Stadtführung, ging die Gruppe noch in die Stiftsscheuer zu einem gemeinsamen Vesper.

Rundum war es ein gelungener Nachmittag, der dafür sorgte, dass sich unterschiedliche Generationen und Nationen kennen lernten und etwas gemeinsames unternommen haben.

Wir kochen gemeinsam

Im letzten Bericht aus den Pflegebereichen haben wir Ihnen vom Einbau der Therapieküche geschrieben und Ihnen auch versprochen Sie auf dem Laufenden zu halten.
Nun ist es soweit und wir können mitteilen, dass in der Küche nun zu den bisherigen Angeboten von Backen zu Ostern und Weihnachten, dem gemeinsamen Frühstück für Menschen mit starker Einschränkung der Alltagskompetenz, dem färben von Ostereiern und dem Herstellen von Obstsalaten auch gekocht wird.
Dazu treffen sich 10 Bewohnerinnen und Bewohner, teilen die Arbeiten untereinander auf und beginnen damit, nachdem das verpflichtende Händewaschen und Desinfizieren abgeschlossen ist.
Bisher wurden Linsen und Spätzle, Kartoffelsalat und Leberkäse, Grießklösschensuppe und Erdbeerragout mit Vanilleeis hergestellt und zum Essen noch weitere, an der Herstellung nicht beteiligte Bewohnerinnen und Bewohner eingeladen.
Wenn man die Konzentration und Freude in den Gesichtern der Köchinnen und Köche sieht, dann ist dies ein weiteres Mosaiksteinchen welches zur Zufriedenheit unserer Bewohner beiträgt, und darüber freuen wir uns so sehr wie die Bewohnerinnen und Bewohner.

Neues aus der sozialen Betreuung und der Alltagsbetreuung

Nachdem im Herbst 2013 die neue "Therapieküche" eingebaut werden konnte und schon im Vorfeld von Weihnachten die Weihnachtsbäckereien in dieser Küche hersgestellt wurden, haben Bewohner und Miarbeiter des Bereiches der sozialen Betreuung und der Alltagsbetreuung immer mehr Ideen, was man dort noch so alles machen kann.
So wurden nun Nachmittags Waffeln aus einem selbst hergestellten Teig zubereitet und frisch verspeist.
Dazu haben sich die Beteiligten auch den Kaffee bzw. den Tee selbst gekocht und viele schöne Gespräche geführt.

Das neueste Kind der Alltagsbetreuung ist, dass immer am Donnerstagmorgen eine kleine Gruppe von Bewohnern, mit sogenannter eingeschränkter Alltagskompetenz nach §87b SGB XI,  in der Therapieküche gemeinsam ihr Frühstück zubereitet und dieses auch gemeinsam einnimmt.
Die Gruppe besteht aus einigen der dementen Bewohner/Bewohnerinnen des Hauses und im Rahmen dieser Aktion werden diese besonders gefördert.
In diesen 1,5 bis 2 Stunden, die sich diese Gruppe für das Frühstück Zeit nimmt, haben die beteiligten Bewohnerinnen und Bewohner die Zeit und den räumlichen Rahmen, sich ausschließlich auf das Frühstück und dessen eigene Zubereitung zu konzentrieren.
Seit 6 Wochen wird dies nun durchgeführt und wir sehen schon erste richtig schöne Erfolge.
So ist eine Bewohnerin ganz eifrig dabei sich das Brot wieder selbst zu streichen und auch selbst zu entscheiden was sie darauf haben möchte.
Wichtig ist dabei nicht, das man Wurst und Marmelade eigentlich nicht auf ein Brot nimmt, sondern das es selbst entschieden und gemacht ist und das es schmeckt.
Schön ist es, zu sehen wie zufrieden die Bewohner und Bewohnerinnen danach sind und das die Erfolge aus dieser kleinen Gruppe auch im Alltag auf den Wohngruppen zu erkennen sind, wo es nicht möglich ist, sich während des Frühstücks, so intensiv um jeden einzelnen zu kümmern und wo es durch eine größere Gruppe zu Ablenkungen der dementen Bewohner kommen kann.
Es wurde schon entschieden, dass ab April auch im Rahmen des Mittagessens eine kleine Gruppe, von maximal 10 Bewohnerinnen und Bewohnern zunächst einmal im Monat, ein komplettes oder zumindest ein paar der Komponenten des Mittagessens zusammen vorbereiten und zusammen essen.

Wir werden Sie auf dem laufenden halten.